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In einem Seitental der Schwarza liegt das Straßendorf Reimenrod, eingebettet in ausgedehnte Waldungen. Die Gründung von Reimenrod fällt in die karolingische Zeit (um 800). 1264 wird das Dorf zum ersten Mal urkundlich erwähnt, als Ludwig von Romrod seine Besitzungen hier an das Kloster Haina verkaufte. Zu dieser Zeit heißt der Ort noch „Reymarod“, was soviel wie Rodung des Reinmar bedeutet.

Später kam Reimenrod in den Besitz der Johanniter und nach der Reformation an die Landgrafen von Hessen. Nach dem 30jährigen Krieg hatte Reimenrod nur noch 6 Einwohner, wie aus dem Bericht über die zerfallene Kirche Reimenrods aus dem Jahre 1660 zu entnehmen ist. Die Kapelle, deren Standort in der Nähe des Straßenabzweiges nach Bieben vermutet wird, ist 1750 gänzlich abgebrochen worden.

Die Kinder von Reimenrod gingen bis 1969 ihren Schulweg durch die “Schultännchen“ nach Bieben in die Schule.

Heute hat Reimenrod 139 Einwohner.